Ergebnisse

Ergebnisse

Ökologie

Durch das Projekt ISOBEL konnten Fischhabitate auf einer Gesamtlänge von 3 km (Fluss) und 1,2 km (Fischwanderhilfen) verbessert werden. Zudem wurde bei Fischbeständen eine Zunahme vieler gefährdeter Arten wie dem Huchen (bis zu 200 Prozent mehr juvenile Individuen) beobachtet. Auch die ortstypische Vegetation an drei Standorten mit einer Gesamtlänge von 830 m entwickelte sich positiv. Der Gesamtbedarf an Geschiebe wurde substantiell reduziert bei gleichzeitiger Vermeidung der negativen Auswirkungen von Kiesgruben.

Klima

CO2-Emissionen für Förderung, Transport und Verteilung des Geschiebes (Schotter, Felsen etc.) wurden reduziert. Die Resilienz des Ökosystems wurde verbessert.

Technologie und Wirtschaft

Das minimal-invasive Geschiebemanagement wurde auf einer Gesamtlänge von 3 km (Fluss) und 1,2 km (Fischwanderhilfen) erfolgreich eingeführt und unterstützte das Erreichen des „guten ökologischen Potenzials“ der Iller. Durch den gewählten Ansatz waren die Kosten für Implementierung und Wartung signifikant niedriger als für andere Maßnahmen, die zudem mehr Geschiebe benötigen. Es hat sich gezeigt, dass das Geschiebemanagement nur bei ausreichender Strömungsgeschwindigkeit erfolgversprechend ist.

Soziale Aspekte

Alle Akteure haben die Maßnahmen voll unterstützt – eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Partner. Zudem wurde die Zugänglichkeit des Flusses und der Flächen für die Naherholung verbessert. Das Wachstum der Fischbestände macht die Iller für die Fischerei attraktiver.

Bayerischer Umweltpreis

2018 wurde ISOBEL durch die Bayerische Landesstiftung der Bayerische Umweltpreis verliehen.

Konferenzen und Events

ISOBEL wurde auf mehreren nationalen und internationalen Konferenzen vorgestellt und wird auch in Zukunft weiterhin auf Konferenzen dun Events präsentiert werden.

ISOBEL vor Ort erleben

Die Projektstandorte bei Maria Steinbach, Legau und Altusried im malerischen Tal der Iller können Sie auch selbst besuchen. Sowohl die dritte Etappe des Illerradwegs als auch die Fahrradroute „Natur und Technik in der Illerregion“ führen an den Projektstandorten und weiteren Sehenswürdigkeiten der Region vorbei.